Gasüberwachungsanlage für Pharma & Labor
Gasüberwachungsanlage in der Pharmazeutischen Industrie und in Laborumgebungen
Eine moderne Gasüberwachungsanlage schützt Mitarbeiter und Prozesse in anspruchsvollen Labor- und Pharmabereichen vor gefährlichen Gaskonzentrationen.
Sie erfüllt strengste Sicherheits- und Qualitätssicherungsstandards (u. a. GMP, EH&S). Sie schützen Mitarbeiter vor Erstickungs-, Toxizitäts- und Explosionsgefahren und sichern gleichzeitig hochsensible Prozesse sowie die Qualität der Endprodukte.
Typische Anwendungsbeispiele in Pharma & Labor:
1. Syntheselabore & Bioreaktoren (Fermentation)
Ziel: Personenschutz vor Prozessgasen und Überwachung von Begasungsprozessen.
Überwachte Gase: Kohlendioxid, Sauerstoff, Ammoniak, Methan.
Funktion: In Kultur- und Fermentationsprozessen wird im Kilo- bis Tonnenmaßstab zugesetzt. Das Leckagerisiko an Schlauchverbindungen, Flanschen oder Massendurchflussreglern wird kontinuierlich gemessen. Bei Grenzwertüberschreitung wird die Speiseleitung über Sicherheits-Magnetventile (ASV) sofort abgesperrt.
2. Kryo-Lagerung, Biobanken & Trockeneis-Verarbeitung
Ziel: Verhinderung von Erstickungsunfällen durch unsichtbare, geruchlose Gase bei der Kühlung und Probenkonservierung.
Überwachte Gase: Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff (O2-Mangel).
Funktion: Beim Verdampfen von flüssigem Stickstoff (LN2) oder bei der Verdampfung von Trockeneis verdrängt das freiwerdende Gas die Raumluft. Ein Absinken der Sauerstoffkonzentration löst eine mehrstufige Warnung aus: Voralarm schaltet die Notfalllüftung ein, Hauptalarm sperrt den Zutritt über optisch/akustische Signalgeber an der Außentür.
3. Reinräume & Produktionsbereiche (GMP-Zonen)
Ziel: Vermeidung von Kontaminationen sowie Schutz bei der Nutzung von Sterilisationsmitteln.
Überwachte Gase: Wasserstoffperoxid, Ozon, Isopropanol (IPA-Dämpfe), O2-Mangel.
Funktion: Bei der Begasung/Dekontamination von isolierten Reinräumen oder RABS/Isolatoren mittels H2O2 überwachen empfindliche elektrochemische Sensoren die Raumluft. Die Freigabe des Raums für das Personal erfolgt erst, wenn die Restkonzentration unter den gesetzlichen Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) gesunken ist.
4. Analytik- & Forschungslabore (HPLC, GC, MS)
Ziel: Absicherung der Gasversorgung für empfindliche Laborgeräte.
Überwachte Gase: Wasserstoff, Helium, Argon, Stickstoff.
Funktion: Wasserstoff dient in der Gaschromatographie (GC) häufig als Trägergas oder Brenngas. Da H2 extrem leicht entzündlich ist und breite Explosionsgrenzen aufweist, erkennen Wärmeleitfähigkeits- oder Halbleitersensoren kleinste Lecks direkt am Arbeitsplatz oder in der Gasflaschen-Umschaltstation.
5. Lösemittellager & EX-Geschützte Zonen
Ziel: Explosionsschutz bei der Handhabung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC).
Überwachte Gase: Aceton, Ethanol, Methanol, Toluol, Hexan, Ether.
Funktion: In Umfüll- und Extrahierräumen messen Infrarot- (IR) oder PID-Sensoren die Konzentration von entzündbaren Dämpfen in Prozent der unteren Explosionsgrenze %UEG.
Kontaktieren Sie uns für eine persönliche und unverbindliche Beratung – gemeinsam finden wir die passende Lösung für Ihr Projekt. Erfahren Sie auch mehr über unsere Kompetenzen und Projekte im Bereich Systembau.
Gasüberwachungsanlage in der Pharmazeutischen Industrie und in Laborumgebungen
Eine moderne Gasüberwachungsanlage schützt Mitarbeiter und Prozesse in anspruchsvollen Labor- und Pharmabereichen vor gefährlichen Gaskonzentrationen.
Sie erfüllt strengste Sicherheits- und Qualitätssicherungsstandards (u. a. GMP, EH&S). Sie schützen Mitarbeiter vor Erstickungs-, Toxizitäts- und Explosionsgefahren und sichern gleichzeitig hochsensible Prozesse sowie die Qualität der Endprodukte.
Typische Anwendungsbeispiele in Pharma & Labor:
1. Syntheselabore & Bioreaktoren (Fermentation)
Ziel: Personenschutz vor Prozessgasen und Überwachung von Begasungsprozessen.
Überwachte Gase: Kohlendioxid, Sauerstoff, Ammoniak, Methan.
Funktion: In Kultur- und Fermentationsprozessen wird im Kilo- bis Tonnenmaßstab zugesetzt. Das Leckagerisiko an Schlauchverbindungen, Flanschen oder Massendurchflussreglern wird kontinuierlich gemessen. Bei Grenzwertüberschreitung wird die Speiseleitung über Sicherheits-Magnetventile (ASV) sofort abgesperrt.
2. Kryo-Lagerung, Biobanken & Trockeneis-Verarbeitung
Ziel: Verhinderung von Erstickungsunfällen durch unsichtbare, geruchlose Gase bei der Kühlung und Probenkonservierung.
Überwachte Gase: Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff (O2-Mangel).
Funktion: Beim Verdampfen von flüssigem Stickstoff (LN2) oder bei der Verdampfung von Trockeneis verdrängt das freiwerdende Gas die Raumluft. Ein Absinken der Sauerstoffkonzentration löst eine mehrstufige Warnung aus: Voralarm schaltet die Notfalllüftung ein, Hauptalarm sperrt den Zutritt über optisch/akustische Signalgeber an der Außentür.
3. Reinräume & Produktionsbereiche (GMP-Zonen)
Ziel: Vermeidung von Kontaminationen sowie Schutz bei der Nutzung von Sterilisationsmitteln.
Überwachte Gase: Wasserstoffperoxid, Ozon, Isopropanol (IPA-Dämpfe), O2-Mangel.
Funktion: Bei der Begasung/Dekontamination von isolierten Reinräumen oder RABS/Isolatoren mittels H2O2 überwachen empfindliche elektrochemische Sensoren die Raumluft. Die Freigabe des Raums für das Personal erfolgt erst, wenn die Restkonzentration unter den gesetzlichen Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) gesunken ist.
4. Analytik- & Forschungslabore (HPLC, GC, MS)
Ziel: Absicherung der Gasversorgung für empfindliche Laborgeräte.
Überwachte Gase: Wasserstoff, Helium, Argon, Stickstoff.
Funktion: Wasserstoff dient in der Gaschromatographie (GC) häufig als Trägergas oder Brenngas. Da H2 extrem leicht entzündlich ist und breite Explosionsgrenzen aufweist, erkennen Wärmeleitfähigkeits- oder Halbleitersensoren kleinste Lecks direkt am Arbeitsplatz oder in der Gasflaschen-Umschaltstation.
5. Lösemittellager & EX-Geschützte Zonen
Ziel: Explosionsschutz bei der Handhabung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC).
Überwachte Gase: Aceton, Ethanol, Methanol, Toluol, Hexan, Ether.
Funktion: In Umfüll- und Extrahierräumen messen Infrarot- (IR) oder PID-Sensoren die Konzentration von entzündbaren Dämpfen in Prozent der unteren Explosionsgrenze %UEG.
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